Zum Inhalt (Access key c)Zur Hauptnavigation (Access key h)Zur Unternavigation (Access key u)
Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen
Eulenpfad

Der Tierschutzverein und die Stadt Peine

08.02.2024

Tierschutzverein und Stadt für eine nachhaltige Regulierung der Stadttaubenbestände

Nachdem der Rat der Stadt Peine Ende letzten Jahres diesem Projekt zugestimmt hat, wird am Donnerstag, 08. Februar 2024, der Taubenschlag aufgestellt, der künftig den Tauben im Bereich der Osterstraße einen Anlaufpunkt bieten soll. Er ersetzt die dort zurzeit ausschließlich durchgeführten Fütterungen.

Der Taubenschlag soll dort zunächst 3 Jahre von den Mitgliedern des Tierschutzvereins betrieben werden; der Erfolg wird nach rd. 2 Jahren evaluiert. Das Projekt wird vom Land Niedersachsen mit 15.000,-- finanziert. Auch die Stadt Peine beteiligt sich mit 6.000,00 € an den Investitionskosten sowie am laufenden Betrieb.

Zum Projekt:
Der Tierschutzverein Peine und Umgegend e. V. und die Stadt Peine verfolgen mit dem Projekt das Ziel, langfristig den Taubenbestand in dem Bereich von geschätzten 300 Stadttauben deutlich zu verringern. Durch gezieltes Füttern im Taubenschlag sollen die Tauben angelockt und dort zum Brüten angeregt werden. Durch den Austausch der Taubeneier gegen Ei-Attrappen sorgen die Mitglieder des Tierschutzvereins für eine Reduzierung der Population. “Belästigungen und Verschmutzungen durch Taubenkot sollen deutlich zurückgehen.“, so Günter Diederichs, 1. Vorsitzender des Tierschutzvereins Peine und Umgegend e. V .

„Dieses Projekt wird bereits in vielen Städten durchgeführt und hat sich langfristig bewährt, so beispielsweise auch in Braunschweig und Hannover. Es ist die Möglichkeit, nachhaltig und tierschutzgerecht die Taubenpopulation zu regulieren und ein weiteres Anwachsen des Bestandes zu verhindern.“, betont Stadtrat Christian Axmann.

Das Projekt kann von der Bevölkerung direkt unterstützt werden, indem das ohnehin verbotswidrige Füttern von Tauben konsequent unterbleibt und Brutplätze in und an Gebäuden möglichst verschlossen werden.

„Die Tauben werden so mit „Nachdruck“ den Taubenschlag schneller annehmen.“, weist Ordnungsamtsleiter Thomas Witschel hin.

Je eher die Tauben im Schlag brüten, umso schneller kann sich der Erfolg einstellen. Einzig die an dem Projekt beteiligten Mitglieder des Tierschutzvereins haben die Erlaubnis, Fütterungen vorzunehmen.

Wer mehr über das Projekt erfahren möchte, kann sich beim Tierschutzverein Peine und Umgegend e. V. informieren.

(c) Stadt Peine - Der Bürgermeister