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Peine, 2013: Seit 10 Jahren werden Zuschüsse für zahlreiche öffentliche und private Projekte in der Südstadt gezahlt. Dies soll Anlass für eine Zwischenbilanz unter finanziellen und qualitativen Gesichtspunkten sein.
Im Jahr 2002 meldete die Stadt Peine erstmalig städtebauliche Sanierungsmaßnahmen in Teilen der Südstadt zur Aufnahme in das Städtebauförderung beim Land Niedersachsen und an. Im Mai 2003 wurde die Stadt Peine zunächst mit einem Förderbetrag in Höhe von 400.000 € in das Programm „Soziale Stadt“ aufgenommen. Seit nunmehr 10 Jahren fließen Fördermittel, die sich Bund Land und Stadt Peine zu je einem Drittel teilen, in private und öffentliche Projekte. Insgesamt wurden bisher Zuschüsse in einem Gesamtrahmen von rd. 7,2 Mio. € in der Städtebauförderung bewilligt. Auch wenn Teile der Fördermittel vom Bund und Land zeitversetzt fließen, so konnten bisher immerhin rd. 3,8 Mio Euro ausgezahlt werden.
Diese Summen werden zusätzlich flankiert durch rd. 1,68 Mio Euro aus einem anderen Fördertopf, dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz. Sie wurden verwendet für die Grunderneuerung angrenzender Straßen, z.B. Braunschweiger Straße, Feldstraße und Wiesenstraße. Es ist erkennbar in dieser Zeit in der Südstadt einiges vorangegangen.
Der Auftakt der geförderten Projekte erfolgte im Jahr 2003 mit der Umgestaltung der ehemaligen Maschinenbauhalle Franke an der Pfingststraße 10 zur Jugendfreizeiteinrichtung, die offiziell am 30.08.2005 als „Nummer 10“ eröffnet wurde. Das Gebäude hat sich seither zu einer beliebten Freizeiteinrichtung entwickelt, in der zahlreiche Kinder und Jugendliche an umfangreichen Freizeit- und Ferienangeboten teilnehmen. Die regelmäßigen Flohmärkte und Veranstaltungen werden nicht nur von Einwohnern der Südstadt besucht.
Da die Stadt Peine seit dem Jahr 2008 einen Quartiersfonds in Höhe von 5.000 € jährlich eingerichtet hat, konnten bislang zusätzlich rd. 35 Mikroprojekte wie z. B. Jobcafe, Gestaltung der Quartierszeitung Südseite(n), Spiel mit, sei aktiv oder den Südstadtplan für Kinder durchgeführt werden. Schön wäre es, wenn die Arbeit dauerhaft fortgesetzt werden würde.Die Zwischenbilanz für das Sanierungsgebiet nach 10 Jahren fällt eindeutig positiv aus. Dennoch gibt es noch sehr viel zu tun, sowohl im öffentlichen Bereich, wie bei privaten Initiativen. Eigentlich haben wir hier noch Handlungsbedarf für mindestens weitere 10 Jahre.
Da der Bund seit mehreren Jahren Städtebauförderungsmittel deutlich kürzt, gerade auch im Programm „Soziale Stadt“, bleibt abzuwarten, welche Maßnahmen tatsächlich noch realisiert werden können.
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